Rafting "sche wahs"
und: wir haben gar keine Schlafsäcke gebraucht!
07. - 09. Juli 2002

 

  Martin Kolb, Thomas Feneberg, Katrin Schott, Bernd Meidel, Philipp Grimm

Einen „outdoor-kick“ der besonderen Art gönnten sich am Wochenende vom 7.-9. Juni die Clubmitglieder Katrin Schott, Thomas Feneberg, Philipp Grimm, Martin Kolb und Bernd Meidel:

Freitag Anreise nach Haiming/Tirol, Samstag früh Einsteiger-Tour Rafting (Imster Schlucht), Samstag Nachmittag "richtiges" Rafting (Ötztaler Ache), danach BBQ. Und am Sonntag dann Canyoning. Wer wissen möchte, wie das im Einzelfall aussieht, ausser dass es ziemlich nass ist: www.action-funtours.de. Übernachtet wurde nicht im Bettenlager, sondern in der Pension Oberland - ganz ohne Schlafsäcke.

 
     
 

Rafting ist ungefährlich, man muss nur tun, was die Bootsführer sagen (und schwimmen sollte man können...). Das Canyoning ist vermutlich nicht unbedingt für alle geeignet, man springt da schon mal so 5-8 Meter ins (eis)kalte Wasser.

Wenn ihr gerne im nächsten Jahr mitgehen würdet, aber nur Raften wollt, ist das kein Problem. Es gibt auch noch die "Soft-Version" des Canyoning mit weniger Nervenkitzel.

Wir haben das Ganze schon ein paar mal gemacht (vgl. hier oder hier) und tun es 2003 wieder. Also
muss ja wohl was dran sein, nicht wahr?

 
Pfundi und Bernd
 
     

 

RRRR - Starke Vorbereitung der Bocksbeutel beim Rafting schockt Gegner

An dieser Stelle sollte eigentlich von einem grandiosen Sieg oder zumindest guten Platzierung der RCF-Mannschaft „Bocksbeutel“ beim diesjährigen stattfindenden Rowdy-River-Raft-Race -kurz RRRR- berichtet werden, einem spektakulären Schlauchbootrennen auf dem Main, das seit rund 20 Jahren von den in Schweinfurt stationierten Amerikanern veranstaltet wird.
Der Leser des Clubheftes hätte wie in den vergangenen Jahren von einer geschlossenen Mannschaftsleistung, durchtrainierten Paddlern und einem spannenden Rennen mit dem zumeist besseren Ende für die Bocksbeutel lesen können, wenn...., ja wenn nicht den Gegnern der Bocksbeutel der Mut gefehlt hätte, sich beim diesjährigen RRRR anzumelden. So kam es, dass sich nur 8 Mannschaften statt bisher bis zu 50 (!) beim Registrierungsbüro eintrugen, woraufhin das RRRR drei Tage vor Austragung abgesagt wurde.
Gründe für die ausgebliebenen Anmeldungen können nicht nur bei der gleichzeitig ausgetragenen Fußball-WM gesucht werden. Wahrscheinlich ist auch zu den Gegner die Information weitergegeben worden, dass sich einige Bocksbeutel intensiv in einem Trainingslager auf das RRRR vorbereitet haben. 
Dieses fand in Österreich, in der Nähe von Imst statt. Die „Bocksbeutel“ Bernd Meidel, Philipp Grimm, Dr. Martin Kolb und Thomas Feneberg –gecoacht von Katrin Schott- trafen sich zum Rafting und Canyoning
Zwischenbemerkung: Jetzt ist das mit diesen englischen Kunstausdrücken ja nicht jedermanns Sache. Wir bleiben zur Beschreibung des Wochenendes dennoch dabei. 
Auch Rumblödeling, Biertrinking, Quatsching und Gut-Essing kam nicht zu kurz. 
Auf dem Inn und der Ötztaler Ache wurden beim Rafting zwei tolle Abschnitte befahren, die nicht nur landschaftlich sehr schön waren, sondern auch durch vorangegangene Regenfälle relativ hohe Wasserstände und damit spektakuläre Strudel, Walzen und Kehrwasser aufwiesen. Das Canyoning war nicht weniger interessant. Allerdings hätten wir uns beim Springing ins eiskalte Bergbachwasser und beim Abseiling über Wasserfälle doch ein paar Grad mehr Lufttemparatur gewünscht. 
Es war eine Riesengaudi und wir werden nächstes Jahr wieder hinfahren. Nur dann sagen wir es nicht so laut, damit nicht noch ein RRRR abgesagt wird.

Thomas Feneberg
 
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
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