![]() |
Clubnachrichten |
|
|
|
||
|
12/2000 - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!
Am 16.12.2000 gaben sich
Barbara Seitz und Bernd Schilling
Wir gratulieren! |
||
|
|
||
|
12/2000
-
Was tut sich? Liebe Clubmitglieder, ein bewegtes und erfolgreiches Clubjahr geht zu Ende. Mit Stolz können wir behaupten, dass die Clubfamilie viel geleistet hat und damit das Ansehen des Ruder-Clubs weiter gestärkt hat. Die Clubnachrichten berichteten wieder ausführlich über alle Ereignisse im Club. Deshalb beschränke ich mich diesmal auf zwei Dinge: Noch sehr neu ist das Ergometerrudern in der Gruppe mit Musik. Unter dem Namen „Crew Class“ bieten wir allen Clubmitgliedern (oder solchen, die es werden wollen) eine neue Möglichkeit, sich fit zu halten. Dies ist auch gut geeignet, wenn man noch nie gerudert hat. Es wird unter Anleitung von extra hierfür ausgebildeten Trainern durchgeführt. Also nutzen Sie die Möglichkeiten und machen einfach testhalber mit oder schauen Sie erst einmal zu, ob es Ihnen zusagt. Für das Jahr 2001 haben wir uns wieder ein großes Ziel gesteckt. Wir sind Ausrichter der Deutschen Ruder-Sprint-Meisterschaften. Diese Aufgabe ist verbunden mit dem Finale des Deutschen Ruderpokals. Damit haben wir vom Deutschen Ruderverband nach 1926 erstmals wieder eine Deutsche Meisterschaft zur Ausrichtung übertragen bekommen. Ich möchte Sie bereits heute für den 13./14. Oktober einladen, dieses einmalige Ereignis mitzuerleben. Wir werden Sie in den Clubnachrichten immer aktuell informieren. Heute wünsche ich Ihnen, auch im Namen meiner Vorstandskollegen, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr. Ihr
|
||
|
|
||
|
12/2000
-
Ehrenabend und Siegesfeier
Viele Auszeichnungen und Lob, aber auch Kritik und nachdenkliche Worte 17. November im Karl-Weppert-Saal „Na endlich Fritz (Baumann)! Wir warten schon auf Dich. Du musst noch die Urkunden unterschreiben.“ Mit diesen Worten wurde jener von Manfred Neubert (Bobo) am Freitag im Clubhaus begrüßt. Es herrschte die übliche Hektik, Nervosität und Angespanntheit wie vor jedem Ehrenabend. Es mussten noch Tischkarten aufgestellt werden, das Mikrofon wurde mit „1, 2, 3 – Sprechprobe“ getestet, die Nadeln mehrmals nachgezählt und wie oft Siegfried Kaidel (Pfiff) seine Rede noch im Kopf durchgehen ließ, weiß keiner. Ob an diesem Abend mit oder ohne Versprecher war aber im Grunde schon egal. Denn die wichtigste Sache hatte er bereits richtig gemacht: Er trug tatsächlich die Clubkrawatte! Wie lange mussten wir auf diesen Moment warten!? Die Zeiger der Uhr gingen auf acht zu und der Saal füllte sich langsam mit Gästen. Am Ende war er vollbesetzt und zusätzliche Stühle mussten beigeholt werden - neben der Clubkrawatte noch eine erfreuliche Tatsache. Aber auch an diesem Abend verabschiedete man sich nicht von einer Tradition: Wie immer fing der Ehrenabend 15 Minuten später an. Als es dann endlich so weit war, ließ man das Jahr zunächst Revue passieren. Wieder einmal hatte der Club die Bayerische Meisterschaft – erfolgreich über die Bühne gebracht. Hier galt der Dank vor allem den vielen ehrenamtlichen Helfern. Siegfried Kaidel ließ es sich in diesem Zusammenhang nicht nehmen auf die Deutschen Sprintmeisterschaften, die unser Club im kommendem Jahr ausrichten wird, hinzuweisen. Denn natürlich werden auch hierfür zahlreiche Helfer gesucht. Sein Dank galt auch den Sponsoren, ohne die die Unternehmungen des Clubs in dieser Anzahl nicht möglich wären. Für die gute Zusammenarbeit erhielten Oberstudiendirektor Rümmele für das Celtisgymnasium und Studiendirektor Lautenschlager vom A.v.Humboldt-Gymnasium, Hauptkommissar Wörth von der Wasserschutzpolizei sowie Ludwig Eichler (Zeitnahme bei Regatten), Erinnerungsgeschenke Neben der Bayerischen gab es im Juli noch ein ganz besonderes Ereignis zu feiern: Dem Club wurde als erster Ruderverein die „Blaue Europa Flagge“ für vorbildliche Arbeit im Umweltschutz verliehen. Ein großes Dankeschön richtete sich hier an die Motorbootfahrer, allen voran Peter Kaufmann, die mit ihrem Engagement wesentlich zu dieser Auszeichnung beigetragen hatten. Schließlich ging man mit den Ehrungen zum eigentlichen Teil des Abends über. Der Vorstand überreichte den Mitgliedern, die seit langem dem Club die Treue halten, die Ehrennadel. Im Einzelnen waren dies: Silberne Ehrennadel für
25-jährige Mitgliedschaft:
Goldenen Ehrennadel für
40-jährige Mitgliedschaft:
Ehrenbrief des Clubs und Goldene Ehrennadel des DRV
für 50-jährige Mitgliedschaft:
Bevor einzelne Mitglieder mit der Verdienstnadel speziell gewürdigt wurden, galt auch „ein hohes Lob allen Ehrenamtlichen, die Zeit und Geld opfern für die Gemeinschaft und vor allem für die Jugend in unserem Club,“ so Kaidel. Stellvertretend dafür nannte er die Trainer und Übungsleiter Stephan Grajczyk, Dirk Jenny, Mike Wirthensohn, Burgi Baumann, Astrid Neubert Herbert Stuhlert. Für besondere Verdienste für den Club wurden ausgezeichnet: Mit der Silbernen Verdienstnadel:
Mit der Goldenen Verdienstnadel:
Mit der Goldenen Verdienstnadel
mit Brillant:
Als Urkunden und Nadeln an den Mann/die Frau gebracht waren, wurde über den Sport an sich geredet. Natürlich durfte auch in diesem Jahr der Diavortrag des Sportvorsitzenden, Manfred Neubert, nicht fehlen. Die Bilder von Junioren-Regatten bis hin zum Skifahren im Ötztal sorgten allgemein für Erheiterung. Anschließend wurden alle Sieger dieses Jahres aufgerufen und mit Geschenken bedacht. Für Dr. Karl-Heinz Gerhardt
(besser bekannt als Doc) gab es dieses Mal eine besondere Auszeichnung.
Er bekam die Silberne Nadel
mit einem Skull für über 20 Siege.
Auch wenn dieser Abend mit den Ehrungen und Danksagungen einen sehr positiven Anlass hatte, so scheute sich der Vorsitzende keineswegs der, manchmal etwas traurigen, Wahrheit ins Auge zu sehen. Die Jubilare seien ein gutes Zeichen für Treue, weil sie durch den Sport schöne Zeiten verlebt hätten und immer seien Ehrenamtliche zur Stelle gewesen, um dies zu ermöglichen. Doch heute sehe das anders aus, so Kaidel. „Viele sehen den Verein nur noch als Dienstleister oder sehen nur noch ihr Eigeninteresse – am liebsten für sich selbst Sport zu treiben.“ Damit würden sie der Gemeinschaft aus dem Weg gehen und keine Verpflichtung übernehmen. „Ist dies die Zukunft der Vereine? Müssen wir etwas ändern?“ Fragen, die an diesem Abend nicht beantwortet wurden. Sein Vorschlag lautete aber: „Jeder, der rudert, stellt sich jede zweite Woche für eine Stunde dem Club zur Verfügung“ – der ,wie es schien, viel zu wenige wirklich zum nachdenken brachte. Uta Baumann
Nachgereicht werden einige
Auszeichnungen:
|
||
|
|
||
|
12/2000
-
Kurzstrecke in Landshut
Viele Siege - Bericht einer erfolgreichen Regatta am 1.10.2000 Am Sonntagmorgen um 5.00 Uhr machten sich unsere Ruderer samt Betreuern/Trainern auf den Weg zur Kurzstreckenregatta nach Landshut. Immerhin fast 3 Stunden Fahrt lagen vor ihnen, jedoch waren alle bei der Ankunft bester Laune. Das Wetter in Landshut war eigentlich ganz gut, schätzungsweise 22°, trocken und fast windstill. Als erstes musste der Vierer
(1. G. Keller; 2. S. Dittmar; 3. M. Preissler; 4. P. Wenzel; Stm.: M.
Wenzel) an den Start. Trotz eines misslungenen Starts erreichte er einen
2. Platz.
David Brünner |
||
|
|
||
|
12/2000
-
Rudertriathlon in München
Nachdem vor einigen Jahren der traditionsreiche Passauer Rudertriathlon wegen des enormen Organisationsaufwandes nicht mehr stattfand, wurde in München ein „Ersatztriathlon“ aus der Wiege gehoben, der in den letzten Jahren zunehmenden Zulauf verzeichnen kann. Am 08.10.2000 fand dieser Ausdauerwettkampf auf der Olympia-Regatta-Strecke in Oberschleißheim statt. Aus Schweinfurt waren Ernst Kaidel und Dr. Karl-Heinz Gerhardt angereist. Bernd Müller, der sich ebenfalls intensiv vorbereitet hatte, musste leider wegen einer akuten Verletzung absagen. Als am Vorabend des Wettkampfes die Schweinfurter ihre Boote aufriggerten, schien zunächst der Start des „Doc“ in Frage gestellt. Der bereits ziemlich ramponierte Einer „Fritz Schneider“ hatte durch den Transport weiter gelitten: Im Bugbereich hatte sich die Spritzdecke nahezu komplett abgelöst und zu allem Überfluss war die fünfte Strebe des Auslegers gebrochen. In Ermangelung anderer Möglichkeiten wurde das Spritzdeck mittels eines braunen breiten Paketklebebandes provisorisch fixiert, was zur erheblichen Erheiterung der Mitkonkurrenten beitrug. Eine fünfte Strebe war allerdings nicht so schnell zu besorgen, was die Wasserarbeit doch etwas erschwerte. Punkt neun Uhr am nächsten Morgen fiel der Startschuss bei kühlem, aber fast windstillem Wetter. Vom Start weg lag zunächst der ehemalige Schweinfurter Jörg Reinhardt an der Spitze des Feldes, gefolgt von seinem Doppel-Zweier-Kollegen John Baker. Dieser legte als Erster nach der 8,5 Kilometer-Ruderstrecke an und ging nach 37:50 Minuten auf die Radstrecke. Die Schweinfurter hatten sich beim Rudern im vorderen Mittelfeld gehalten. Ernst Kaidel war zwar kurz vor Gerhardt am Steg, wurde aber durch dessen Blitzwechsel bereits vor dem Radfahren überholt. Die 40 Kilometer Radstrecke waren diesmal eine echte Prüfung, konnte doch der Rundkurs um die Regattastrecke nicht benutzt werden, da die Bungee-Springer mit ihrem Kran die Zielgerade blockierten. So wurde eine L-förmige Strecke an der Längs- und Grundseite der Regattabahn ausgemessen, die den Nachteil hatte, dass zwei extreme Haarnadelkurven zu einer erheblichen Reduktion des Tempos führten. Ernst Kaidel hielt sich die ersten 20 Kilometer auf dem Rad erstaunlich gut, musste allerdings auf der zweiten Hälfte der Radstrecke deutliche Abstriche machen. Hervorragend kam dagegen Gerhardt über die Strecke. Er brauchte für die 40 Kilometer 1:10 Stunden, entsprechend einem Stundenmittel von 36 km/h. Die härteste Nuss kam wie immer am Schluss: die 10 Kilometer-Laufstrecke – entsprechen zwei Runden um die Regattabahn – forderte nochmals die letzten Reserven. Der 38-jährige John Baker zeigte sich im Zweikampf mit Jörg Reinhardt als der Zähere und gewann die Gesamtwertung im neuen Streckenrekord von 2:26:27 vor Reinhardt mit 2:28:55. Auf einen hervorragenden siebten Platz fuhr Doc in 2:41:30. Er war damit mit Abstand schnellster Teilnehmer aller Alterklassen ab 43 Jahren. Ernst Kaidel konnte mit 3:03:28 seine Vorjahresleistung um zwei Minuten verbessern. Dieser kleine aber feine Ausdauerwettkampf war auch in diesem Jahr hervorragend organisiert. Eine Neuauflage findet am 3. Oktober 2001 statt! KHG |
||
|
|
||
|
30.10.2000 - Badminton Am 17. September, dem Tag
nach der Clubregatta, fand - nunmehr zum 16. Mal - das traditionelle Badminton-Turnier
statt. Mit elf Teilnehmern aus den Reihen der mehr oder weniger Aktiven
und einigen Zuschauern zwischen 2 und 32 Jahren war die Besetzung quantitativ
unterdurchschnittlich. Das wurde jedoch von der extrem überdurchschnittlichen
Qualität der Athleten mehr als ausgeglichen. Nahezu völlige Windstille
und vereinzelte Sonnenstrahlen trugen das ihre zur Stimmung bei. Nicht
einmal die wechselnden Unparteiischen mit ihren manchmal willkürlichen
Entschei-dungen konnten die sportliche Harmonie trüben. Letztlich
beflügelte der Sportgeist die Wettstreiter so sehr, dass sogar auf
die Auswertung der akribisch protokollierten Spielergebnisse verzichtet
wurde.
Bernd Meidel |
||
|
|
||
|
12/2000
-
40
Jahre Nasenbären
Nasenbärenfreizeit in St. Martin vom 3. – 5. November 2000 Das Jahr 2000 ist für die Nasenbären ein Jubiläumsjahr. Deshalb wurde beschlossen, den jährlichen Ausflug im Herbst in diesem Jahr von 2 auf 3 Tage auszudehnen. Nach der Gründungsversammlung am Faschingsdienstag und dem Festessen am 5. Mai war der besondere Ausflug die dritte Jubiläumsveranstaltung. Der Freitag war der Anreisetag, der für die ersten Gruppen schon am Vormittag begann. Am Abend trafen sich die Nasenbären im Augustinushof zu einer Weinprobe mit Kellerbesichtigung. Zunächst gab es das Pfälzer Nationalgericht, den Saumagen, den schon Gorbatschow bei Kohl’s essen musste. Dann wurden die verschiedenen Weine, kredenzt von Hans-Peter, einem Studienfreund von NB-Präsident Horst Masuch, in der Probierstube und im Keller verkostet. Dabei gab er viele Erläuterungen zum pfälzischen Weinbau und natürlich zu den Weinen. Festzustellen war, dass die Weine vorzüglich sind und preislich günstig liegen. Natürlich wurde bei dieser „Sitzung“ viel Verbales bei- und vorgetragen und es wurde viel gelacht. Auf die Sponsoren wurde das dreifache „Kasam Hugo“ ausgebracht. Da man aber recht eng saß und das Stühlerücken aufwendig war, erklang der NB-Schlachtruf im Sitzen. Damit war der „Sitz-Hugo“ geboren! Der nächste Tag war der Wanderung vorbehalten. Es ging durch den bunten Pfälzer Wald zur Edenkobener Hütte, wo Plätze reserviert waren, was ein großer Vorteil war, denn der Andrang war groß. Erstaunlich für die Nasenbären war, dass diese Hütte, ohne Umwege und „Verlaufen“ direkt erreicht wurde. Das Wetter blieb, trotz fürchterlicher
Prognosen, überwiegend freundlich. Einen kräftigen Schauer gab
es nur während des Aufenthaltes in der Hütte.
Während die Nasenbären ihre Wanderung absolvierten, trafen sich in Schweinfurt bei der Präsidentengattin Heike Meidel-Masuch die NB-Frauen zu einem ausgedehnten Frühstück. Am Abend traf man sich zum Umtrunk in einem zum Hotel gehörenden romantischen Gewölbekeller. Jetzt wurden die NB-Liederbücher ausgepackt und Hans-Peter begleitete auf der Gitarre. Der Keller hatte den Vorteil, dass man richtig laut singen konnte, ohne musikalisch empfindliche Ohren zu verletzen. Der Sonntag war der Kultur gewidmet. Die Stadt Speyer, eine geschichtsträchtige Stadt, wurde mit einem Führer erkundet, der uns vor allem in das Judenbad, die Dreifaltigkeitskirche führte und die Geschichte des Doms von außen erklärte. Nachdem der letzte Gottesdienst beendet war, konnten wir auch den Dom von innen und vor allem die Krypta mit den Kaisergräbern besichtigen. Dank der guten Vorbereitung und Organisation von NB-Präsident Horst Masuch war diese Jubiläumsfreizeit ein äußerst gelungener Ausflug. RSt. |
||
|
|
||
|
12/2000 - Herbstmeisterschaft der Montagskegler 6. November 2000 Im Herbst wird immer der Einzelne, im Frühjahr eine Mannschaft, gefordert. Jeder Kegler hatte 15 Schub zu leisten. In den letzten Jahren waren es noch 20 !! Ob’s das Alter macht? Jedenfalls fiel die Entscheidung relativ schnell. Herbstmeister der Montagskegler wurde unser Präsident Bernd Wehner. Die weiteren Plätze erzielten:
2. Helmut Fehn
Die Sieger erhielten schöne Wein-Römer als Preise. „Gut Holz“ bis zum nächsten Wettbewerb! Hanno Hochleitner |
||
|
|
||
12/2000
-
Was
gibt’s, was gab’s sonst noch?
RSt. |
||